Festgottesdienst am Schuljahresende

Sechs Personen zählt die Vorbereitungsgruppe des Festgottesdienstes. Seit 5 Monaten trifft sie sich regelmäßig. Gespräche mit der Domgemeinde, mit unserer Schulband, dem Festkomitee gehören zum Alltag. Immer wird noch am Ablauf gefeilt. Der Grundschulchor hat sich kurzfristig noch angemeldet. Gern bekommt er eine Auftrittsgelegenheit. Fragen stehen im Raum: „Wird es am 20.07. im Dom pünktlich um 9 Uhr losgehen können, wenn die gesamte Schule den Weg dahin zu Fuß zurücklegt?“ „Nein!“, die unumwundene Antwort, eine kleine Verzögerung kann es geben. „Ihr habt ja die Orgel und die Band. Ihr macht das schon.“ Ja, es wird spannend! Den Gottesdienst zu überziehen, ist ganz verboten. Schließlich ist für den Anschluss das Schwimmhallenfest vorgesehen, gibt es feste Zeiten dort.
Im Vorfeld des Gottesdienstes wird an den Ausstattungsstücken gebastelt, wird seitens der Schüler die eine und andere Rolle eingeübt, schreiben Lehrkräfte an Texten, überlegen sich Eltern Fürbittengebetsteile. Anstelle der biblischen Lesung im Gottesdienst soll es ein Anspiel geben mit einer lieb gewonnenen Geschichte. Dafür konnten Schülerinnen und Schüler gewonnen werden. Großartig, dass sie sich trauen und mitmachen! Die Predigt findet vom zentralen Altar aus statt, nicht von der Kanzel. Sie wird ein Dialog sein, kein Monolog. Gut gemeinte, aber für die Mehrzahl der Schulgemeinde eher die Geduld strapazierende Grußworte sollen reduziert bzw. auf den Imbiss danach in die Martinschule verlegt werden. Die beliebte Rede des Schulleiters Herrn Skladnys zum Schuljahresende bekommt ein Zeitlimit.
Wird der Gottesdienst gut und anregend? Ja, die Vorbereitungsgruppe ist sich sicher, dass etwas herüberkommt von dem, was die Schulgemeinde in ihrem Alltag lebt: ein fröhlicher Glaube, Vielfalt der Begabungen, voneinander und miteinander lernen, Erleben einer alle mitnehmenden Gemeinschaft, Mut, Herausforderungen suchen und gemeinsam meistern. Lassen Sie sich einladen und überraschen!

M. Wilhelm

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